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Umwelt News

Massensterben am Great Barrier Reef (05.12.16)

Am Great Barrier Reef findet derzeit die schlimmste Korallenbleiche seit Jahren statt. So sind im nördlichen Teil des Korallenriffs vor Australien bereits mehr als zwei Drittel aller Korallen tot, auf manchen Korallenbänken gibt es gar keine lebenden Korallen mehr. Als Grund werden vor allem die Klimaerwärmung und die damit erhöhten Meerestemperaturen angesehen. [Spiegel]

Bremer Forscher haben genug von der Korallenbleiche und greifen selbst ein (05.12.16)

Korallen sind widerstandsfähige Meeresbewohner, eigentlich können sie hohe Temperaturen vertragen. Das Problem, wie es Andreas Kuzmann vom Bremer Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) beschreibt, ist, dass die Korallen wegen des erwärmten Wassers unter Stress stehen und so ausbleichen. Außerdem fallen Korallen vielen Fressfeinden zum Opfer. Eine Lösung wäre, die Tiere unter einem Unterwasserzelt zu züchten und sie dann, wenn sie robust und stark sind in den gefährdeten Gebieten abzuwerfen. Dazu muss noch weitere Forschung betrieben werden. [Spiegel]

Vertragstaatenkonferenz über biologische Vielfalt in Cancun beginnt (05.12.16)

Zahlreiche Staats- und Regierungsvertreter*Innen sowie Nichtregierungsorganisationen treffen sich im mexikanischen Cancún, um über die Bewahrung der Biodiversität zu debattieren. Die Zwischenbilanz der UN-Dekade Biologische Vielfalt dürfte negativ ausfallen. Die Deutsche Umwelthilfe fordert von der EU und der Bundesregierung „die unverzichtbaren Leistungen der Ökosysteme anzuerkennen und alle umweltschädlichen Subventionen bis 2020 einzustellen“. [Finanzen.net] [Deutsche Welle] [Informationsdienst Wissenschaft]

(mehr/weniger Meldungen)

Deutschland wird viel gelobt (02.12.16)

Obwohl der Klimaschutzplan 2050 hierzulande viel kritisiert worden ist, wurde Deutschland auf der Klimakonferenz dafür stark gelobt. Denn Deutschland ist einer der wenigen Staaten, die konkrete Ziele aufstellen, aufgelistet für einzelne Ressorts wie Verkehr oder Landwirtschaft. Nur die USA haben einen ähnlich genauen Plan, dieser braucht aber Jahrzehnte länger, um die gleichen Ziele zu schaffen. Außerdem ist ein Klimawandel-Leugner der neue US-Präsident. Auch aus diesem Grund wird von Deutschland eine Vorreiterrolle in der EU erwartet und verlangt. [taz]

COP 22 ist vorbei (02.12.16)

Die UN-Klimakonferenz ist vorbei. Alle Beteiligten sind insgesamt zufrieden, auch wenn auf der Abschlusssitzung noch kräftig diskutiert wurde. Außerdem wurde das historisch bedeutende Treffen von den US-Wahlen überschattet, was aber große Staaten, wie China oder Indien nicht davon abhielt, an ihren Klimaplänen festzuhalten. Dennoch beginnt jetzt erst die Arbeit. Das „Forum der verwundbaren Länder“ (VCF) möchte zwischen 2030 und 2050 komplett auf erneuerbare Energien umstellen, um Druck auf die Industriestaaten aufzubauen. Ob und wie aber alle Pläne durchgesetzt werden, bleibt abzuwarten. An Erfolgen muss weiter gearbeitet werden. Und Europa eine neue Vorbildfunktion annehmen. [taz] [süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online] [klimaretter.info]

Klimawandel verändert auch Lebewesen (02.12.16)

17 Wissenschaftler*innen haben im Fachmagazin Science einen Report veröffentlicht, der besagt, dass die Erderwärmung bei mehr als 80 Prozent von 94 untersuchten ökologischen und biologischen Systemen Veränderungen hervorrufe. Diese Veränderungen zeige sich nicht nur im gesamten untersuchten Ökosystem, sondern auch im Erbgut einzelner Lebewesen. Laut dem Report sei die komplette Ernährungssicherheit der Menschheit bedroht, da mit geringer werdender genetischer Vielfalt bei Nutzpflanzen, weiterer Überfischung und zu warmen Wintern mit Ernteunsicherheiten zu rechnen ist. [klimaretter.info]

Wissenschaftler haben stärkstes Tier der Welt gefunden. (02.12.16)

Japanische Wissenschaftler*innen haben Palmendiebe auf ihre Stärke getestet. Diese bis zu 40 Zentimeter großen Tiere können mit ihren Scheren bis zu 3.300 Newton zupacken, das entspricht 336 Kilogramm Gewicht. Im Vergleich sieht das stärkste Säugetier ziemlich alt aus. Der Löwe kann gerade mal mit 1.700 Newton zubeißen, der Mensch mit bescheidenen 700 Newton. Doch der Palmendieb ist nicht das stärkste Landtier. Alligatoren sollen zufolge noch stärker zubeißen können. Das allgemein stärkste Tier ist Berechnungen zufolge der Weiße Hai. Das wurde aber noch nicht experimentell bewiesen [Spiegel Online]

Zahlreiche Lachse im Rhein (07.11.16)

Vor rund 30 Jahren tobte beim Chemiekonzern Sandoz bei Basel ein Feuer. Dieses wurde zwar gelöscht, jedoch wurden Chemikalien in den Rhein bei Basel gespült. Das Wasser wurde dann rot und fast alle Fische starben in dem Wasser. Heute sieht dies zum Glück wieder anders aus, denn nun ist das Wasser wieder klar und es gilt als sauber. So tummeln sich heute wieder zahlreiche Lachse im Rhein. Dennoch befinden sich weiterhin Chemiekonzerne am Rhein, welche immer wieder ein Risiko darstellen. [Deutschlandfunk]

Mehr Walschutz gefordert (07.11.16)

Da ein gefordertes Walschutzgebiet im Südatlantik wieder nicht zustande gekommen ist, sind viele Umweltschützer*innen ernüchtert. Wale sind sehr wichtig für die Ökosysteme der Meere, da sie in unteren Wasserschichten jagen gehen, aber ihre Exkremente in den oberen Schichten ausscheiden. Somit sind sie wichtig für den Nährstoffkreislauf. Diese Nährstoffe kann Phytoplankton für die Photosynthese benutzen. Dadurch wird CO2 verbraucht und Sauerstoff produziert. Außerdem sind diese Algen Nahrungsgrundlage für sehr viele Lebewesen im Ozean. [taz]

Mohammed VI. verbietet Marokkaner*Innen die Plastiktüte (07.11.16)

Marokko war nach den USA das Land mit dem größten Plastiktütenverbrauch weltweit. Nun hat der regierende Monarch Mohammed VI. ein Gesetz erlassen, dass Produktion, Verkauf, Import und Export von Plastiktüten verbietet. Gleichzeitig haben Aufräumtrupps Plastiktüten aufgesammelt. Einen Fördertopf für die ehemaligen Plastiktütenhersteller gibt es auch, damit es nicht zu viele Arbeitslose gibt. [klimaretter.info]

Größter Damm der Welt wird errichtet (07.11.16)

Tadschikistans Präsident Emomali Rachmon hat den Startschuss für den größten Staudamm der Welt gegeben. Die Staumauer soll 335 Meter hoch werden. Tadschikistan gilt als einer der ärmsten Länder der Welt und hat vor allem im Winter häufige und lange Stromausfälle. Problematisch ist, dass vor allem mit Strom geheizt wird. Kritik an dem Stauseeprojekt kommt aus Usbekistan. Dort herrscht schon jetzt Wassermangel, der gigantische Stausee würde dieses Problem noch verschärfen. [taz]

Bundesstaat in Kanada will Trinkwasser entprivatisieren (07.11.16)

Der Bundesstaat Ontario in Kanada will erste Schritte einleiten, um die Trinkwasserversorgung wieder zu entprivatisieren. So füllt beispielweise der Lebensmittelkonzern Nestle Grundwasser in Flaschen ab und verkauft sie zu überhöhten Preisen. [Greenpeace]

Bundestag will strengere Walfang-Regelungen (31.10.16)

Der Bundestag hat die Bundesregierung aufgefordert, den Schutz von Walen und Delfinen auf internationaler Ebene voran zu treiben. Schätzungsweise wurden in diesem Jahr wieder 2.000 Wale gefangen. Vor allem Norwegen und Japan, aber auch Island sind Konsumenten von Walprodukten. [Spiegel Online]

Rätsel um Bermuda Dreieck scheinbar gelöst (31.10.16)

Um das Bermuda Dreieck ranken sich viele Mythen. So verschwinden Flugzeuge und Schiffe aus heiterem Himmel. Bisher konnte man sich das nicht erklären. Doch nun wollen Metrologen eine Lösung gefunden haben, warum das passiert. So gibt es in diesem Gebiet Sechskantige Wolken. Dies ist sehr ungewöhnlich, denn eigentlich haben Wolken keine geraden Kanten. Ein solches Wolkenphänomen gab es auch einmal vor der Küste von Großbritannien. Hier wurde unter diesen Wolken ein Sturm mit 270 km/h gemessen. Durch den starken Wind werden die Wolken auf die Wasseroberfläche gedrückt, weshalb sehr hohe Wellen zu Stande kommen. [Focus]

Plastikbeutel: Das kleinere Übel? (31.10.16)

Die meisten Supermärkte bieten Plastiktüten heutzutage nur gegen Geld an, doch Baumwollbeutel sucht man in den meisten Geschäften immer noch vergeblich. Jutebeutel und Papiertaschen können aber ebenfalls die Umwelt belasten, da sie zur Herstellung sehr viel Energie und Rohstoffe benötigen. Wenn für Papiertaschen kein Altpapier verwendet wird, fällt die Energiebilanz sogar schlechter aus als bei Plastiktüten. [Deutschlandfunk]

Nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima muss die unter staatlicher Beobachtung stehende Firma Tepco immer mehr Geld aufbringen, um die Folgenschäden des havarierten Atommeilers zu mindern. (31.10.16)

Aktuell betragen die Kosten ca. 700 Millionen Euro. Innerhalb der nächsten Jahre werden sich die Kosten noch vervielfachen. Tepco ist immer noch damit beschäftigt, zu verhindern, dass atomar verseuchtes Wasser aus den Reaktoren austritt. Mit dem Abriss der Reaktoren und der Bergung der Brennstäbe ist noch nicht begonnen worden - dies könnte insgesamt etwa 40 Jahre dauern. [taz.de]

Der blaue Engel (31.10.16)

Den Blauen Engel findet man heute auf Schreibpapier, Küchenrollen usw.. Obwohl das Siegel mittlerweile 40 Jahre alt ist, ist es weiter zeitgemäß, da die Kriterien an aktuelle Entwicklungen angepasst wurden. So wird der Engel heute nur an ausschließlich recyceltes Papier vergeben. Auch spielen Kriterien der sozialen Gerechtigkeit und die Nachverfolgung von Lieferketten eine immer wichtigere Rolle. [Deutschlandfunk]

EU will invasive Arten stärker bekämpfen (31.10.16)

Die Europäische Union befürchtet, dass heimische Ökosysteme durch invasive Arten immer stärker bedroht werden. Deshalb hat die EU eine Verordnung verabschiedet, die dies verhindern soll. Für risikoreiche Pflanzen soll eine Art Quarantäne eingeführt werden. [Spiegel Online]

Riesiges Meeresschutzgebiet vor der Antarktis ist beschlossene Sache (31.10.16)

Vor der Antarktis soll ein 1,55 Millionen Quadratmeter großes Naturschutzgebiet entstehen, darauf haben sich jetzt die 24 verantwortlichen Staaten und die Europäische Union geeinigt. Allerdings musste dieses Vorhaben lange auf seine Durchsetzung warten, denn es ging ein jahrelanges Gerangel zwischen den USA und Russland voraus. Letztlich hat Moskau dem Vorhaben aber zugestimmt und die Amerikaner zeigten sich ebenfalls mit der Einigung zufrieden. [Die Welt] [Die Zeit] [FAZ] [Focus] [Süddeutsche Zeitung] [Spiegel Online]

Forscher*innen warnen vor invasiven Insekten in Deutschland (31.10.16)

Biolog*innen der Stuttgarter Uni Hohenheim, der Umweltakademie Baden-Württemberg und des Verbands der Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin warnen davor, dass invasive Insekten gefährlich für die hiesigen Ökosysteme werden könnten. Auch Obst- oder Weinbauern könnten mit Verlusten rechnen, da sie neue Schädlinge auf ihren Feldern hätten. [klimaretter.info]

Die Jagd auf Wale ist nicht das schlimmste (31.10.16)

Wale gehören in Folge des Walfangs zu stark bedrohten Tierarten. Der Walfang ist jedoch nicht der einzige Grund, weshalb Wale verenden. Viele bleiben auch in Fischernetzen hängen. Außerdem kollidieren Wale häufig mit Schiffen. Unterirdischer Lärm, der durch die Schifffahrt verursacht wird, stört die Kommunikation der Wale und kann dazu führen, dass sich Wale verirren und stranden. [Die Zeit]

Riesenkalmar in spanische Küste gespült worden (22.10.16)

Riesenkalmare sind äußerst selten. Nun wurde ein solcher an die spanische Küste geschwemmt, nachdem er wahrscheinlich gegen einen Artgenossen kämpfte. Als ein Fotograph das junge Weibchen am Strand entdeckte, veränderte es seine Farbe, wahrscheinlich um auf sich aufmerksam zu machen. Der Riesenkalmar wird nun genauer untersucht, erste DNA-Proben weisen einen hohen Verwandtschaftsgrad mit Individuen aus Japan auf. [Spiegel Online]

Deutschland stellt Antrag für Meeresschutzgebiet in der Antarktis (22.10.16)

Bei einem Treffen der Kommission für die Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) möchte die Europäische Union einen von Deutschland ausgearbeiteten Plan zum Schutz von 1,8 Millionen Quadratmetern Meeresschutzgebiet im Weddellmeer vorlegen. Es sollen dort ausschließlich wissenschaftliche Arbeiten erlaubt sein. Die Verhandlungen könnten sich als schwierig erweisen, da sich 24 Staaten die Antarktis teilen. Vor allem Russland zeigte sich in der Vergangenheit bei Schutzprojekten als wenig kooperativ. [taz.de] [Spiegel Online]

Umweltorganisation behauptet, Great Barrier Reef sei tot (22.10.16)

Australische Umweltschützer behaupten, dass das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Welt, dieses Jahr gestorben sei. Die australische Marineparkbehörde wehrt sich dagegen und behauptet, nur 22 Prozent des Riffes seien bereits abgestorben. Anlass zur sogenannten Korallenleiche sei das Wetterphänomen „El Niño“, durch das sich der Ozean besonders erwärmt. Einige Regionen seien besonders stark betroffen, andere weniger. [Spiegel Online]

Mikroplastik in Kosmetika (22.10.16)

In vielen Shampoos, Peelings oder Sonnencreme findet sich Mikroplastik. Diese Kleinstpartikel gelangen früher oder später ins Meer. Dabei hatten sich viele Unternehmen dafür ausgesprochen, auf Mikroplastik in ihren Produkten zu verzichten. Doch wie sich nun herausstellt haben sich nur die wenigsten daran gehalten. [Deutschlandfunk]

BUND-Kritik an Mikroplastik in Kosmetika (22.10.16)

Laut dem BUND sind Mikroplastikpartikel in Kosmetika immer noch weit verbreitet. Deshalb fordert der BUND ein EU-weites Verbot für solche mit Mikroplastik belasteten Produkte. Begründet wird dies damit, dass Mikroplastik gesundheitsschädlich für Meeresbewohner sei und solche Partikel über Fische auch in den menschlichen Körper gelangen kann. [taz.de]

Die Schönheit Grönlands und das schwindende Eis (22.10.16)

Meist sieht man Grönland als ein wolkenverhangenes Stückchen Land, doch gibt es auch Bilder, welche Grönland bei Sonnenschein und klarem Himmel zeigen. So hat ein Satellit der NASA ein Bild geschossen, welches Grönland in seiner ganzen Pracht zeigt. Und die unterschiedliche Eisverteilung an seinen Küsten. [FAZ]

Selbst die Tiefsee ist verschmutzt (08.10.16)

Viele Millionen Meerestiere verenden jährlich an umherschwimmendem Plastik, so wundert es nicht, dass es nach Schätzungen in 35 Jahren mehr Plastik als Fische in den Weltmeeren geben soll. Aber das größte Problem ist das Mikroplastik, welches sich schon heute in unserer Nahrungskette wiederfindet. Sogar Fische in der Tiefsee nehmen Mikroplastik auf, obwohl der Mensch selbst dort nicht anwesend ist. [Zeit]

Ozeane werden sauer (08.10.16)

Die Weltmeere sind von Versauerung bedroht. Das ist vor allem ein Problem für kalkliebende Meeresbewohner. Forscher*innen warnen davor, dass inzwischen auch beliebte Speisefische wie der Dorsch akut bedroht sind, da die Sterblichkeitsrate des Fischnachwuchses bei sinkendem pH-Wert steigt. Die Meere werden immer saurer, weil die Ozeane ein Drittel des CO2- Gehalts in der Luft aufnehmen. Seit der Industrialisierung sind die Meere rund 25 Prozent saurer geworden, bis zum Jahr 2100 soll die Versauerung 105 Prozent betragen. Um der Verarmung der Ökosysteme entgegenzuwirken, sollen Fangquoten strenger und mehr Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden. [klimaretter.info]

Haie stehen verstärkt unter Artenschutz (08.10.16)

Während der Welt-Artenschutzkonferenz wurden jetzt auch verschiedene Haie- und Rochenarten in Anhang zwei des Washingtoner Artenschutzabkommens aufgenommen. Dies ist ein wichtiger Schritt zum Schutz von Haien und Rochen, denn es werden jährlich etwa 100 Millionen Tiere gefangen. [derStandard]

„Findet Dorie“ jetzt auch im Flugzeug (08.10.16)

„Findet Dorie“ ist bei Artenschützern ein sehr umstrittener Film, da es sein könnte, dass sich, wie auch schon 2003, Kinder vermehrt Fische wünschen, die aus gefärdeten Gebieten stammen. Der Hauptwerbeträger von „Findet Dorie“ ist die Fluggesellschaft Lufthansa. [Greenpeace]

Fischer leiden unter neuen Fischereigesetzen (08.10.16)

Die EU-Fischereipolitik hat zu einer langsamen Erholung der Fischbestände in Ost- und Nordsee geführt. Das Problem ist jedoch, dass nun die Fischereibetriebe sehr darunter leiden, da sie ihre Fangquote um bis zu 80 Prozent senken müssen. So fangen die meisten jetzt illegal, um ihre Existenzgrundlage zu sichern. [Deutschlandfunk]

CITES-Konferenz ist beendet (08.10.16)

Die internationale Artenschutzkonferenz (CITES) ist, überraschender Weiße, einen Tag früher beendet worden. Die Ergebnisse der Konferenz wurden überwiegend positiv aufgenommen. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind unter strengeren Schutz gestellt worden. Auch eine Teillegalisierung des Handels mit Elfenbein ist verhindert worden. Die Bekämpfung der Wilderei bleibt eine große Herausforderung. [taz.de] [Tagesspiegel] [süddeutsche Zeitung]

500 Millionen Jahre altes Tier wird geschützt (08.10.16)

Die Gattung der Nautilusse existiert schon seit etwa 500 Millionen Jahren, ist aber vom Aussterben bedroht. Auf der Artenschutzkonferenz CITES ist nun der Schutz dieser Gattung beschlossen worden. Die sehr scheuen Tiere vermehren sich nur sehr langsam. Als beliebte Souvenirs und Fangtiere von Fischern sind die Populationen stark bedroht [taz.de]

Schwarzmundgrundel erobert die Ostsee (08.10.16)

Die Schwarzmundgrundel, ein Fisch, der ursprünglich aus dem Kaspischen Meer stammt, vermehrt sich explosionsartig in der Ostsee. Die Fische sind wahrscheinlich als blinde Passagiere über das Ballastwasser von Schiffen in die Ostsee gelangt. Die Schwarzmundgrundel ist sehr tolerant gegenüber verändertem Salz- und Sauerstoffgehalt und einer veränderten Wassertemperatur. Wissenschaftler*innen sehen die Gefahr, dass der Fisch endemische Fischarten verdrängen könnte. Andererseits ist beobachtet worden, dass die Schwarzmundgrundel insbesondere von Kormoranen gejagt wird. [Spiegel Online]

Dorsche haben Kommunikationsprobleme (08.10.16)

Der Dorsch, auch als Kabeljau bekannt, ist ein kommunikativer Fisch. Mit seiner Schwimmblase kann er Geräusche erzeugen und mit seinen Artgenossen kommunizieren. Da die Meere aber immer lauter und wärmer werden, gibt es immer mehr nach Norden wandernde Populationen. Da jede Population einen eigenen „Dialekt“ hat, ist nun die Kommunikation, zum Beispiel bei Paarungsrufen, gestört. Das sehen Wissenschaftler*innen als Gefahr an. Denn der Dorsch ist einer der beliebtesten Fangfische im Nordatlantik- und dementsprechend überfischt. Wenn nun die Paarung durch die fehlende Kommunikation gestört wird, könnte die dezimierte Population noch stärker sinken. [taz.de]

BLTV ?
  • Was ist der BLTV?
  • Der BLTV ist ein eingetragener Verein und hat den Zweck, den gesamten Tauchsport zu fördern. Dies soll insbesondere durch die Unterstützung der Interessen der Tauchsportvereine und -abteilungen, die ihren Sitz innerhalb des Bundeslandes Bayern haben, erreicht werden. Der BLTV ist der Tauch-Fachverband im Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) und Landesverband im Verband Deutscher Sporttaucher (VDST).

    Der BLTV wird gebildet von:
    Präsidium
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    107 Mitglieds-Vereine und -Abteilungen
    280 Ausbilder
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BLTV News
Am Wochenende des 5./6. Novembers 2016 starteten die BLTV Finswimmer/innen des TSC Schwandorf beim Junior Europacup in Gliwice, Polen. Hier ging es für unsere Sportler darum, sich auch international gegen Athleten aus Polen, Tschechien, Estland, Russland, Litauen, Weißrussland, England, Deutschland und der Türkei zu beweisen.
Franz Schleibinger • 20.11.16Apnoe-Workshop des BLTV auf Gozo
Insel Gozo  
29.07.-07.08 
Franz Schleibinger • 20.11.16Apnoetauchen im Y 40
Padua/Italien  
02.-04.02 
Die 39. Süddeutsche Meisterschaft bildete den Abschluss der Wettkampfsaison 2016 für die BLTV Finswimmerinnen. Am 29. / 30. Oktober kämpften sie in Freiburg gegen die Teilnehmerinnen aus den Vereinen der Landesverbände Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Württemberg, Baden, Thüringen, Bayern und Saarland um die Süddeutschen Meistertitel.
Vizepräsidentin Ausbildung Sabine Herde und Sachabteilungsleiter Apnoe Franz Schleibinger freuen sich sehr, mit Dr. Stephan Endraß einen weiteren kompetenten Apnoetauchlehrer in den Reihen der bayrischen Apnoeausbilder begrüßen zu dürfen.
Jugend • 15.10.16 Bericht Jugendfahrt Elba 2016
Apnoe • 15.10.16 Atemlos auf Krk
„Ein bisschen durchgeknallt, diese Apnoetaucher.“ Diese Feststellung bestätigte sich auf wohltuende Weise bei unserem Tauchausflug nach Kroatien vom 29. September 2016 bis zum 03. Oktober. Nach dem Motto weit, tief, lang, aber so entspannt wie möglich, machten sich 14 Apnoetaucher, begleitet von 2 Gerätetauchern auf den Weg nach Vrbnik an der Ostküste der Insel Krk.
Apnoe • 21.09.16 Apnoe auf Gozo
Dieses Jahr hat der Bayrische Landestauchsportverband seinen jährlich stattfindenden Apnoe-Workshop auf Gozo bei Malta auch für Nicht-Bayern ausgeschrieben. Glück für mich! Ich bin Hessin und habe einen Nachrückerplatz ergattert. Ich hatte als VDST-Apnoe 3*- Taucherin schon an tollen Workshops in Kas teilgenommen und habe mich jetzt darauf gefreut, Gozos spektakuläre Unterwasserlandschaft mit Höhlen, Bögen und Wracks ohne Luft zu erkunden.
Dieses Jahr fand zum ersten Mal eine internationale Deutsche Jugendmeister im Unterwasserrugby statt. Das heißt, dass nicht nur deutsche Jugendmannschaften, sondern auch Mannschaften aus der Türkei und Tschechien am Start waren. Gastgeber vom 04.bis 05 Juni in Oberhausen war der TSA Sterkrade.
Nachdem die bayerischen Finswimmer/innen vom Schwandorfer Tauchsportclub heuer schon bei der Dt. Kinder- und Dt. Jugendmeisterschaft erfolgreich waren, wollten sie auch bei der 59. Dt. Meister- und Mastermeisterschaft bei der Titelvergabe mitkämpfen.
Nach zwei Jahren Ravenna, Italien als Austragungsort für den World Cup der Masters, fand er heuer in Prag, Tschechien statt. Über 200 Sportler/innen kämpften am 11. / 12.06. im Aquacentrum Sutka pool um die Medaillen.

Foto: VDST, Ludwig Migl

Der Hecht (Esox lucius) wird Fisch des Jahres 2016.
Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, ver¬antwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer Tier- und Pflanzenarten verbessert.
 

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