Der Anreisetag (Freitag/Samstag, 12./13.06.2026)
„Elba ruft“ – Start in die BLTV-Tauchlehrerprüfung 2026: Zwischen Fähre, Flossen und Vorfreude. Die BLTV-Tauchlehrerprüfung auf Elba hat begonnen! Während einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereits am 12.06.2026 anreisten, machten sich andere über Nacht auf den Weg und erreichten mit den ersten Fähren sehr früh morgens die Insel Elba.
Bereits auf der Fähre trafen sich zum Beispiel Max, Flo, Anderl, Sparrow, Kai und Markus, während zeitgleich Dennis und Klaus von einer anderen Fähre nur winken konnten. Der Tipp, einfach eine früher Fähre als gebucht zu nehmen, konnten fast alle erfolgreich anwenden. Lediglich Marlene, Mike und Tobi wurden um zwei Fähren vertröstet. Nach kurzen Einkaufs- und Tankstopps ging es weiter zur Basis.
Christoph – unser TL4 – war bereits einige Tage früher vor Ort und begrüßte gemeinsam mit Tina und Patrick von der Basis alle Ankommenden herzlich auf Elba. An der Basis Aquanautic Elba folgten der Check-In, der Bezug der Unterkünfte sowie pünktlich um 16 Uhr das erste Briefing zu den kommenden ABC Übungen. Ausbildungsleiter Klaus Merk stellte zusammen mit seinen Co-Ausbildern Dennis Geis, Christoph Baumann und Axel Rimpler sowie unserem BLTV – Arzt und Ausbilder Anderl Stadler das Programm der kommenden Tage vor.
Anschließend wurden noch letzte Vorbereitungen getroffen: Ausrüstung gecheckt, Blei abgestimmt und die ersten Gespräche über die anstehenden Prüfungsinhalte geführt. Ob Max, die beiden Marlenes, Matthias, Daniel, Ralf, Kai oder Markus, bei allen war die Mischung aus Vorfreude, Respekt und Motivation deutlich zu spüren.
Den Abend ließen wir bei Pizza in der wunderschönen Morcone-Bucht gemütlich ausklingen.
Morgen starten wir mit den ABC Übungen und dem ersten Übungstauchgang.
Wir freuen uns auf eine spannende Woche voller großartiger Taucherlebnisse!
Maximilian Hubert und Florian Hubert
Der erste Tag (Sonntag, 14.06.2026)
Wir haben heute Sonntag, den ersten Tag der Ausbildung. Nach einem entspannten Frühstück auf den Balkonen des Al Pozzo trafen wir uns um neun Uhr auf der Tauchbasis zum Briefing ein.
Am Vormittag standen die ABC-Übungen auf dem Plan. Erst 1000m Schwimmen im dicken Kaltwasserneopren und Geräteflossen – dann die Kombi-Übung: Abtauchen auf 5m, 25m Streckentauchen, einen Palstek knoten und dann wieder auftauchen. Die Leinenfarbe für den Palstek wurde im Vorfeld durch eine Teamentscheidung mit geballter Fachkompetenz ausgewählt.
Nach anstrengenden 90 Minuten gab es dann die ersehnte Mittagspause. Einige Tauchlehreranwärter nutzten die Zeit zum Spielen.
Um 13:30 Uhr trafen wir uns wieder an der Tauchbasis zum Briefing. Markus wurde für diesen Tauchgang zum TLvD, dem Tauchlehrer vom Dienst oder halt „Mutti für alles“ berufen. Er hat die komplette Organisation der vier Tauchgruppen, Absprachen mit der Tauchbasis, unserem Ausbilderteam und der Schiffsbesatzung, sowie die Organisation der Notfallausrüstung gemanaged.
Um 15:00 Uhr sind die vier Tauchgruppen mit zwei Booten, dem „Blauen Boot“ und mit der „Kenia“ zum Tauchplatz „Punta Morcone“ gefahren.
Wir starteten mit der letzten ABC-Übung. 10m Tieftauchen, wieder im Kaltwasserneopren und Geräteflossen mit einer Unterschrift auf 10m Tiefe.
Jetzt gab es schon mal bei allen Teilnehmern eine sichtbare Erleichterung. Alle haben die ABC-Übungen sicher gemeistert und somit auch schon bestanden. Jetzt ging es endlich los zum ersten Gerätetauchgang mit eingebauten Übungen, wie Bleicheck, Wasser-Nase-Reflex, Atmen am langen Schlauch des Partners, einem Aufstieg aus 10m auf 5m ohne Nutzung von Tauchcomputern oder Tiefenmessern und dem Setzen der Boje von allen Gruppenmitgliedern zum Abschluss des Tauchgangs.
Die Ausrüstung wurde anschließend auf der Tauchbasis verstaut, in den Tauchgruppen wurde der Tauchgang nachbesprochen, protokolliert und dem TLvD übergeben.
Zum Abschluss des ersten Ausbildungstags haben sich alle während des Deutschlandspiels, welches auf einer Leinwand gezeigt wurde, über das leckere Abendessen gefreut und den Tag entspannt ausklingen lassen.
Unser Fazit des Tages: Die ABC-Übungen sind gar nicht so schlimm, wie sie klingen.
~ Markus & Mike
Der zweite Tag (Montag, 15.06.2026)
Tag 2 auf Elba – Üben, analysieren und weiterentwickeln
Der zweite Tag der BLTV-Tauchlehrerprüfung stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die bevorstehenden Prüfungstauchgänge. Bereits um 08:00 Uhr traf sich die Gruppe an der Basis zum morgendlichen Briefing unter der Führung des Tauchlehrers vom Dienst. Eine Stunde später legte das Boot in Richtung Corbelli, dem bekannten „Affenfelsen“, ab.
Im Mittelpunkt des ersten Tauchgangs stand unter anderem der Aufstieg unter Wechselatmung aus 40 Metern Tiefe. Die Teilnehmer arbeiteten konzentriert an den geforderten Fertigkeiten und sammelten wertvolle Erfahrungen für die anstehenden Prüfungen. Im anschließenden Debriefing wurden einige Herausforderungen und Ungenauigkeiten offen angesprochen und reflektiert. Diese konstruktive Analyse bietet die Möglichkeit, Abläufe weiter zu verfeinern und mit zusätzlicher Sicherheit in die kommenden Prüfungstauchgänge zu starten.
Nach einer kurzen Mittagspause folgte das Briefing für den dritten Vorbereitungstauchgang der Woche, bevor das Boot in Richtung „gelber Wand“ um 14:30 Uhr erneut auslief. Auf dem Programm standen die bekannte „Fuchsjagd“ sowie verschiedene Notfallszenarien. Simulierte Vereiser und Out-of-Air-Szenarien forderten von den Teilnehmern Aufmerksamkeit, Teamarbeit und ein sicheres Handeln unter Wasser. Den Abschluss bildete das Setzen einer Boje durch jeden einzelnen Teilnehmer, eine wichtige Fertigkeit, die routiniert beherrscht werden muss.
Beim abschließenden Tagesdebriefing wurden die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal gemeinsam besprochen. Dabei standen nicht einzelne Leistungen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Lernen aus den Erfahrungen des Tages. So konnten wertvolle Hinweise für die nächsten Tauchgänge und die bevorstehenden Prüfungen mitgenommen werden.
Den gelungenen Abschluss fand der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im stimmungsvollen Innenhof des „Al Pozzo“. Unter Palmen, neben blüehendem Oleander und bei einem beeindruckenden Sonnenuntergang unter wolkenlosem Himmel ließen sich die Teilnehmer italienische Pastaspezialitäten schmecken und blickten auf einen intensiven, lehrreichen und erfolgreichen Ausbildungstag zurück.
~ Marlene M. und Max
Der dritte Tag (Dienstag, 16.06.2026)
Tag 3 auf Elba – Der Countdown läuft
Mit jedem Tag rücken die Prüfungstauchgänge näher. Entsprechend konzentriert startete die Gruppe in den vierten Ausbildungstag. Der erste Tauchgang führte zum Tauchplatz Remaiolo. In beeindruckender Kulisse begann die Übung auf 45 Metern Tiefe. Von dort erfolgte der Aufstieg in einer Sternformation bis auf 20 Meter, inklusive eines deutlich ausgeführten Stopps. Neben der erfolgreichen Durchführung der Übung sorgte vor allem die wunderschöne Steilwand für beeindruckende Eindrücke unter Wasser. Im anschließenden Debriefing standen insbesondere die Themen Tiefenrausch sowie die korrekte Umkehrdruckberechnung im Fokus – beides wichtige Aspekte für sicheres Tauchen in größeren Tiefen.
Am Nachmittag ging es erneut zum Affenfelsen bei Corbelli. Dort stand die Demonstration eines Rettungsablaufs mit Ausbildungscharakter auf dem Programm. Nach der Aufnahme eines verunfallten Tauchers wurden die ersten Schritte einer Rettung inklusive eines kontrollierten Aufstiegs über wenige Meter demonstriert. Die teils spürbare Strömung stellte einige Teilnehmer zusätzlich vor Herausforderungen und machte die Übung besonders praxisnah. Nach dem anspruchsvollen Teil blieb noch Zeit für ein entspanntes Austauchen entlang des Riffs, begleitet von zahlreichen Fischschwärmen, die den Tauchgang eindrucksvoll abrundeten. Zum Abschluss setzte jeder Teilnehmer eine Boje über den langen Hauptatemregler seines Tauchpartners.
Im Nachbriefing wurden neben den praktischen Übungen auch Themen wie Essoufflement und Krämpfe besprochen, um die Teilnehmer auf mögliche Notfallsituationen bestmöglich vorzubereiten. Den theoretischen Abschluss des Tages bildeten zwei Fachvorträge zu den Themen Tiefenrausch und Umkehrdruckberechnung. Anschließend gaben die Ausbilder noch einmal wertvolles Feedback zu den bisherigen Leistungen und machten deutlich: Ab morgen beginnen die scharfen Prüfungstauchgänge.
Vor dem Abendessen sorgte eine Gruppen-Koordinationsübung für Abwechslung. Die Aufgabe, einen Stab ausschließlich mit den Zeigefingern gemeinsam kontrolliert nach unten zu bewegen, erwies sich als überraschend knifflig. Das Ergebnis war zwar nur mäßig erfolgreich, dafür umso unterhaltsamer und eine willkommene Gelegenheit für einige Lacher. Nach einem intensiven und lehrreichen Tag ließ die Gruppe den Abend bei einem gemeinsamen Steak-Essen ausklingen und sammelte die letzten Kräfte für die bevorstehenden Prüfungen.
Der vierte Tag (Mittwoch, 17.06.2026)
Tag 4 auf Elba – Jetzt wird geprüft
Nach mehreren Tagen intensiver Vorbereitung begann heute der erste Prüfungstag der BLTV-Tauchlehrerprüfung. Was bisher geübt, analysiert und wiederholt wurde, musste nun unter Prüfungsbedingungen umgesetzt werden.
Wie gewohnt traf sich die Gruppe um 08:00 Uhr an der Tauchbasis. Nach kurzen einleitenden Worten von Klaus Merk fanden sich die Tauchlehrer-Anwärter in ihren Gruppen zusammen. Im anschließenden Briefing wurden die Tauchgeräte besprochen, Luftverbrauch und Umkehrdruck berechnet sowie das Thema Restsättigung noch einmal aufgegriffen. Nach einem gemeinsamen Tauchplatzbriefing ging es pünktlich um 09:00 Uhr mit den Booten zum Tauchplatz „Capo Fonza“.
Der erste Prüfungstauchgang führte auf mindestens 40 Meter Tiefe bei einer geplanten Tauchzeit von 45 Minuten. Dort mussten verschiedene Rechenaufgaben unter den Bedingungen der Stickstoffnarkose gelöst werden, was durchaus interessante Ergebnisse hervorbrachte (3² +11=30). Daraufhin erfolgte ein kontrollierter Aufstieg mit Dekompressionsstopps auf sechs und drei Metern. Anschließend blieb noch Zeit, den Tauchgang entspannt ausklingen zu lassen und die Unterwasserlandschaft zu genießen.
Nach dem Verstauen der Ausrüstung folgte das Debriefing unter Kiefern und Palmen, bei dem die Erfahrungen des ersten Prüfungstauchgangs gemeinsam reflektiert wurden.
Um 13:00 Uhr startete der zweite Teil des Tages. Nach einer kurzen Einführung durch den Tauchlehrer vom Dienst erläuterte Markus die bevorstehende Übung, bevor Ralf in einem Kurzreferat das Thema Dekompression behandelte. Danach bereiteten sich die Gruppen erneut gemeinsam auf den Nachmittagstauchgang vor und erhielten das Tauchplatzbriefing für „La Corbella“.
Der zweite Prüfungstauchgang führte auf 20 Meter Tiefe. Auf dem Programm standen die bekannte „Fuchsjagd“ sowie das Bewältigen einer simulierten Vereisersituation oder eines Gerätedefekts. Teamarbeit, Ruhe und sicheres Handeln standen dabei im Mittelpunkt.
Nach dem abschließenden Debriefing sorgten zwei besondere Momente noch für gute Stimmung: Tobias absolvierte seinen 333. Tauchgang und Ausbilder sowie begleitender Arzt Anderl Stadler verschaffte sich mit einem kurzen Bad in der Tonne eine willkommene Abkühlung.
Erleichtert, nach den zwei überstandenen Prüfungstauchgängen, kam die Gruppe zum guten gemeinsamen Abendessen im Innenhof des „Al Pozzo“ zusammen. Nach dem konzentrierten Start in die Prüfungstauchgänge bot der Abend Raum für Gespräche abseits des Ausbildungsalltags, bevor sich der Blick langsam auf die kommenden Herausforderungen richtete.
~ Daniel & Tobias
Der fünfte Tag (Mittwoch, 18.06.2026)
Tag 5 auf Elba – Der vorletzte Prüfungstag
Der vorletzte Prüfungstag auf Elba verlangte den angehenden Tauchlehrern noch einmal alles ab. Pünktlich um 8:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer auf der Tauchbasis, bevor um 9:00 Uhr das Boot zum ersten Tauchplatz des Tages ablegte.
Tauchgang 8 – Rettung eines verunfallten Gerätetauchers
Im Mittelpunkt des ersten Tauchgangs stand die Rettung eines verunfallten Tauchers aus größerer Tiefe. Die Aufgabe bestand darin, einen verunfallten Taucher aus 30 Metern Tiefe kontrolliert bis auf 15 Meter Tiefe zu retten. Jeder Prüfungsteilnehmer musste diese Übung einmal selbst durchführen.
Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Rettungsphase wurde der Tauchgang zunächst fortgesetzt. Anschließend wurde die Rettungsübung auf 5 Metern Tiefe wieder aufgenommen und bis an die Wasseroberfläche fortgeführt. Dort galt es, den Verunfallten sicher zum Boot zu transportieren. Mit Erreichen des Bootes war dieser Prüfungsteil beendet.
Direkt im Anschluss folgte eine weitere Übung: Die Teilnehmer mussten zeigen, wie sie in einer Notfallsituation möglichst schnell aus ihrer Tauchausrüstung aussteigen können.
Für einen kleinen Schmunzler sorgte bei den Tauchern eine herrenlose Signalboje, die plötzlich an den Tauchern vorbeitrieb und für einige verwunderte Blicke sorgte.
Tauchgang 9 – Orientierung ohne Hilfsmittel
Nach einer wohlverdienten Mittagspause trafen sich die Teilnehmer um 13:30 Uhr erneut an der Basis. Um 14:30 Uhr begann der zweite Tauchgang des Tages am Strand von Morcone.
Diesmal stand die Orientierung unter Wasser auf dem Programm. Die Aufgabe lautete, ohne technische Hilfsmittel zu navigieren und den Ausgangspunkt sicher wiederzufinden.
Während die meisten Gruppen ihre Aufgabe problemlos meisterten, dehnte eine Gruppe ihren Tauchgang unbeabsichtigt auf rund 80 Minuten aus. Am Ende konnten jedoch alle Teams den Startpunkt am Strand erfolgreich wiederfinden und die Übung abschließen.
Rettungsübungen an Land
Nach dem Tauchgang wurde weiter trainiert. Auf dem Programm standen das Bergen eines Verunfallten aus dem Wasser mithilfe eines Bergetuchs sowie das Verbringen eines Verunfallten auf ein SUP. Trotz des anspruchsvollen Inhalts kam der Spaß nicht zu kurz, und die Teilnehmer meisterten die Übungen mit viel Engagement und guter Stimmung.
Morgen steht bereits der letzte Prüfungstag der BLTV-Tauchlehrerprüfung auf Elba an. Noch einmal heißt es, volle Konzentration zu zeigen und die letzten Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass alle Teilnehmer ihre Prüfungen erfolgreich abschließen und am Ende der Woche stolz ihr Tauchlehrerbrevet in Empfang nehmen können.
~ Kai & Ralf
Der sechste Tag – Der letzte Tauchtag (Donnerstag, 19.06.2026)
Wir begannen den Tag mit einer herzlichen Begrüßung durch den heutigen TLvD Raphael. Genauso sonnig wie sein Gemüt startete auch unser letzter Tauchtag direkt mit einem Tieftauchgang mit einer Solltiefe von 45 Metern an einem unserer Lieblingstauchspots: Capo Fonza auf Elba.
Nach der morgendlichen Begrüßungsrunde und dem Referat zum Tauchgang durch Tobias trafen sich die einzelnen Tauchgruppen und erhielten von ihren jeweiligen Gruppenführern ein gesondertes Briefing. Der zehnte Tauchgang stand ganz im Zeichen des Tieftauchens – inklusive der Übung „Tauchen ohne Maske“ für jeweils zwei Minuten pro Buddy sowie dem exakten Erreichen von 50 bar Restdruck im DTG beim Auftauchen.
In gewohnter Routine wurden Übungen, Dekozeiten und Luftberechnungen innerhalb der Gruppen abgestimmt. Nach dem Buddy-Check ging es mit dem Speedboot zum Tauchplatz. Dort angekommen starteten wir an der Festmacherboje mit einem Bubble-Check auf fünf Metern und begannen kurz darauf mit der Übung ohne Maske. Die Kommunikation mit dem maskenlosen Taucher erfolgte wie gebrieft über die Führung am Unterarm. Nach zwei Minuten wurde zum nächsten Taucher gewechselt.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Zieltiefe. Bereits beim Abtauchen entdeckte Ausbilder Axel einen großen Oktopus, der frei am Hang saß – ein echtes Highlight und ein perfekter Start. Auf 45 Metern erwarteten uns zudem Langusten, ein Gabeldorsch sowie mehrere Muränen.
Nach Erreichen des Umkehrdrucks stiegen wir zügig in flachere Tiefen auf und begannen, unter kontinuierlicher Kontrolle der Dekozeiten und -tiefen, mit dem Austauchen. Dabei konnten wir unter anderem Flabellinas, Barrakudas, Einsiedlerkrebse mit Stielaugen sowie große Schwärme von Kleinfischen beobachten. Gegen Ende des Tauchgangs wurde das Luftmanagement optimiert, sodass alle mit den geplanten 50 bar zurück an Bord gingen.
Um 13:05 Uhr folgte ein kurzer Fototermin bei Dennis, bevor es um 13:30 Uhr direkt weiter zum nächsten Briefing ging. Den letzten Tauchgang moderierte Marlene E. als TLvD an. Geplant war ein Aufstieg in Sternformation von 30 Metern auf 10 Meter mit einem zweiminütigen Stopp. Matthias übernahm dazu das entsprechende Referat.
Wie gebrieft, so getaucht: Alle Gruppen kehrten sicher und zufrieden an die Oberfläche zurück. Besonders beeindruckend waren große Barrakudaschwärme mit bis zu 100–150 Tieren sowie zahlreiche Schnecken und weitere Bewohner des Mittelmeers.
Zurück an der Basis wurden ein letztes Mal Debriefings durchgeführt und die Tauchgangsprotokolle geschrieben und eingesammelt. Anschließend wurde der Abend mit einem Tauchlehrerlied von Max und Raphael eingeläutet. Die anschließenden Feierlichkeiten sowie die Lizenzübergabe standen bereits in freudiger Erwartung.
Wir blicken auf einen gelungenen letzten Tauchtag zurück und freuen uns auf einen feierlichen Abend an der Tauchbasis Aquanautic Elba. Für morgen wünschen wir allen eine gute Heimreise nach Deutschland!
Den nächsten Blog gibt es in einem Jahr – bis dahin: Gut Luft und sichere Tauchgänge!
~ Marlene Ebner & Florian Hubert


































